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Geschichte der Universität Karlsruhe
Universität Karlsruhe – Heute
 

Geschichte der Universität Karlsruhe

Kurze Geschichte

Die Karlsruher Universität ist aus der Vereinigung mehrerer Spezialschulen hervorgegangen. Die seit 1768 bestehende „architektonische Zeichenschule" war von Friedrich Weinbrenner in eine „Bauschule" umgewandelt worden. Daneben gründete Gottfried Tulla, der geniale Schöpfer der Oberrheinkorrektion, 1807 die „Ingenieurschule". Auf Anregung von Weinbrenner und Tulla und nach dem Vorbilde der Ecole Polytechnique in Paris stiftete der badische Großherzog Ludwig am 7. Oktober 1825 die „Polytechnische Hochschule". Sie ist danach die erste technische Hochschule Deutschlands. 1832 und in den darauffolgenden Jahren wurde sie um- und ausgestaltet und durch das Organisationsstatus vom 20. Januar 1865 mit voller Hochschulverfassung ausgestattet. 1885 erfolgte die Umbenennung in „Technische Hochschule" mit Nebenorganisation (Rektor magnificus, Senat, Großer Rat). 1899 Einführung des Promotionsrechtes. 1902 nahm sie nach ihrem großzügigen Förderer Großherzog Friedrich I. von Baden den Namen „Fridericiana" an. Am 5. Juli 1967 erfolgte die Umbenennung in Universität Karlsruhe (Technische Hochschule).

Die Gliederung der Universität in Fakultäten reicht sachlich bis auf das Jahr 1865 zurück. Von den zahlreichen bedeutenden Männern, die durch ihre Leistungen die Technische Hochschule Karlsruhe in der ganzen Welt bekannt gemacht haben, können nur wenige hier genannt werden, deren Lebenswerk die allgemeine Entwicklung der Wissenschaft und der Technik nachhaltig beeinflusst hat; z.B. Carl Weltzien, der hier die chemische Fachrichtung entwickelte und das erste große chemische Laboratorium schuf; Ferdinand Redtenbacher, der die technische Mechanik zur Grundlage des Maschinenbaus machte und damit zum Begründer des wissenschaftlichen Maschinenbaus wurde; sein Nachfolger Franz Grashof, der 1865 erreichte, dass der Schule weitgehende Selbstverwaltung und das Berufungsrecht zugestanden wurde; Carl Engler, der Altmeister der Erdölforschung sowie Hans Bunte, der die Grundlagen der Brennstofftechnik schuf und das angesehene Karlsruher Gasinstitut gründete. Fritz Haber gelangte während seiner Karlsruher Jahre zu der Hochdrucksynthese des Ammoniaks. Heinrich Hertz entdeckte am Karlsruher Physikalischen Institut die elektromagnetischen Wellen, Friedrich Engesser war ein Pioner des Eisenbahn- und Brückenbaus, und Theodor Rehbock verschaffte mit der erstmaligen Errichtung eines Flussbaulaboratoriums der Karlsruher Hochschule Weltgeltung. Der Elektrotechniker Engelbert Arnold begründete durch seine Werke über Gleich- und Wechselstromtechnik eine rasche Entwicklung dieser jungen Wissenschaft.

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